In seinem Kommentar auf www.handelsblatt.com am 13.09.2026 bringt Stephan Scheuer die möglichen Gefahren von Künstlicher Intelligenz und die Notwendigkeit politischen Handelns auf den Punkt. Hier einige Auszüge:
(…) Wichtiger ist die Frage, ob wir ein Szenario erreicht haben, in dem eine Super-KI wie im Science-Fiction-Film „Terminator“ die Menschheit unterwirft. Soweit sind die Systeme zumindest heute noch nicht. Trotzdem müssen wir das Thema sehr ernst nehmen. Denn unsere Sicherheit ist bereits jetzt bedroht. (…)
Es wird nur eine Frage von Monaten sein, bis die erste Bank, das erste Stadtwerk oder das erste Krankenhaus per Künstlicher Intelligenz gekapert wird. Vermutlich sind diese Angriffe ohnehin schon passiert und wir wissen es nur bisher nicht. (…)
Es wäre falsch, die Warnungen von Amodei und seinen Branchenkollegen nur als Panikmache abzutun. Genauso falsch wäre es aber, sie die Regulierung ihrer Branche diktieren zu lassen. Die Gefahren sind real. Die Eigeninteressen der Warner aber auch. Politik muss beides auseinanderhalten. <<
Den vollständigen Kommentar können Sie hier nachlesen:
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-groesste-ki-gefahr-ist-nicht-die-superintelligenz/100254146.html
Sebastian Horn beschreibt in seinem Kommentar auf www.zeit.de am 14.08.2026 einige zu ergreifende präventive Maßnahmen, um die Gefahren durch KI einzudämmen, hier einige Auszüge:
> (…) Der Vorfall bei OpenAI hat eindrücklich gezeigt, welchen Schaden KI in einer digitalisierten Welt anrichten kann. Er bedeutet aber nicht, dass wir bereits die Kontrolle über KI verloren haben und sie zu einer unaufhaltsamen Gefahr für die gesamte Menschheit geworden ist. Es gibt mehrere Ansätze, die Risiken zu minimieren. (…)
Der erste Ansatz nennt sich »Alignment«, was sich in etwa als »Ausrichten« übersetzen lässt. Indem KI-Modelle an Werten und Regeln ausgerichtet werden, soll dafür gesorgt sein, dass sie keinen Schaden anrichten und nicht für bösartige Absichten missbraucht werden können, zum Beispiel für Cyberangriffe oder den Bau biologischer Waffen. (…)
KI hilft nicht nur, Sicherheitslücken in IT-Systemen auszunutzen – sondern auch, sie aufzuspüren und zu schließen. Das setzt voraus, dass Technologieunternehmen zukünftig enger kooperieren und sich gegenseitig zeigen, was sie entwickeln. Darin liegt der dritte Ansatz zur Gefahrenprävention. Damit sich Firmen gegen KI-gestützte Angriffe verteidigen können, müssen sie die Fähigkeiten der Angreifer kennen und Zugriff auf die stärksten KI-Modelle haben. (…) <<
Den vollständigen Kommentar können Sie hier nachlesen:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/kuenstliche-intelligenz-gefahr-menschheit-risiken-deutschland-spricht